Informationen der Erzeugerringe, die an der Datenbank teilnehmen
Diesen Bereich nutzen die Erzeugerringe für Nachrichten aus ihren Organisationen.
BRS News
Vom 18. bis 19. Juni trafen sich über 100 Teilnehmende zur 51. Jahrestagung der Arbeitsgemeinschaft Embryotransfer deutschsprachiger Länder (AETd) in Au im Bregenzerwald. Den Auftakt machte ein Preconference-Symposium unter der Leitung von Martin Kaps und Hannes Kohler. Dabei demonstrierten mehrere Praktiker die Gerätschaften und Techniken zur Gewinnung und zum Transfer von frühen Embryonalstadien an Schlachthofpräparaten.
ISN, 22.06.2026 - Deutschlands Schweinehalter erleben eine paradoxe und wirtschaftlich desaströse Situation: Mitten in der Grillsaison und parallel zur Fußball-WM bricht der Schweinemarkt ein. Anstatt des erwarteten Sommerhochs stürzt die Basisnotierung auf ein ruinöses Niveau von 1,50 Euro pro Kilogramm Schlachtgewicht (SG) ab. Das beschert Ferkelerzeugern und Schweinemästern herbe Verluste von zusammen rund 50 Euro pro Tier. Und das, obwohl das Überangebot an Schweinefleisch in erster Linie gar nicht hierzulande, sondern im europäischen Ausland liegt. Auf ihrer Mitgliederversammlung der ISN - Interessengemeinschaft der Schweinehalter Deutschlands e.V. in Münster wurde die Situation in der Schweinehaltung beleuchtet und die Gründe für die aktuell schwierige Marktlage erläutert. Deutlich wird, dass sich die Betriebe trotz weit verbreiteter Abnahmeverträge kaum gegen die globalen Marktrisiken absichern können. Viele steigen deshalb aus. Aufgrund der geänderten Strukturen muss aus Sicht der ISN das System der Preisbildung schnellstens angepasst werden. Positiv bewertet die ISN die Aktivitäten der Bundesregierung im Rahmen ihrer Exportstrategie sowie die im Koalitionsvertrag festgelegte Einführung einer Risikoausgleichsrücklage.
Wie das Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat (BMLEH) in einer Pressemitteilung vom 18. Juni 2026 mitteilt, haben Deutschland und China einen konkreten Fahrplan zur Ausarbeitung eines Regionalisierungsabkommens vereinbart. Damit soll ein wichtiger Schritt für die Weiterentwicklung des bilateralen Agrarhandels und die Absicherung von Exportmöglichkeiten geschaffen werden.
Der Rat der Europäischen Union hat neue Regelungen für Pflanzen beschlossen, die mithilfe sogenannter Neuer Genomischer Techniken (NGT) gezüchtet werden. Ziel der Verordnung ist es, Innovationen in der Pflanzenzüchtung zu fördern und gleichzeitig die Wettbewerbsfähigkeit sowie Nachhaltigkeit der europäischen Land- und Ernährungswirtschaft zu stärken.
Der Rheinische Landwirtschafts-Verband (RLV) hat das Votum des Bundesrates zum Düngegesetz kritisch bewertet. Nach Auffassung des Verbandes könnten durch die vorgesehenen Änderungen erneut Gebietskulissen für sogenannte "Rote Gebiete" als Grundlage für Einschränkungen bei der Düngung herangezogen werden.