Informationen der Erzeugerringe, die an der Datenbank teilnehmen
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BRS News
Am 27. August 2025 hat das Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat (BMLEH) bekanntgegeben, dass Silvia Breher zur neuen Beauftragten der Bundesregierung für Tierschutz berufen wurde. Die Ernennung erfolgte auf Vorschlag von Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer. Frau Breher tritt das Amt zum 1. September 2025 an und folgt damit auf Ariane Kari.
Der bundesweite Grillbau-Wettbewerb initiiert von "AGRILL – gemeinsam genießen" kommt in die heiße Phase. Deshalb ruft das AGRILL-Team alle Grill-Begeisterten auf, eigene Grills für den Trecker zu basteln. Egal ob Frontanbau oder Dreipunkthydraulik – der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Gefördert wird der Grillbau-Wettbewerb von namhaften Unterstützern: Die Unternehmen WÜRTH und die EDEKA Minden-Hannover sowie die Zeitschriften top agrar & profi unterstützen den Wettbewerb nicht nur mit großzügigen Preisen. Die feierliche Preisverleihung im Rahmen der Agritechnica am 11. November 2025 wird von top agrar-Chefredakteur Guido Höner moderiert.
Die niedersächsische Landesregierung hat am 26.08. den Entwurf eines Gesetzes zur Sicherung und Verbesserung der bäuerlichen Agrarstruktur in Niedersachsen beschlossen und an den Landtag überwiesen. Es wurde darauf geachtet, den bürokratischen Aufwand der Neureglungen begrenzt zu halten. Mit der Gesetzesinitiative verfolgt die Niedersächsische Landesregierung das Ziel, den Zugang zu Acker- und Grünland für aktive landwirtschaftliche Betriebe zu erleichtern und in ihrer Vielfalt zu bewahren. Mit dem Gesetz soll aber auch der Preisanstieg im Pachtmarkt gedämpft werden. Spekulationen mit ländlichem Grund und Boden sollen eingedämmt und Flächen- und Anteilserwerbungen durch außerlandwirtschaftliche Investoren soll entgegengewirkt werden. Insbesondere sollen mit dem neuen Gesetz Wachstumschancen für klein- und mittelständige Familienbetriebe und Betriebsgemeinschaften gestärkt und Existenzgründungen junger, gut ausgebildeter Menschen durch den Zugang zu Land ermöglicht werden. Die wesentlichen Eckpunkte sind in der Pressemeldung des Ministeriums aufgeführt.
Tierhalter müssen Sackanhänger von Futtermitteln und Futterzusatzstoffen aufbewahren, da sie Chargennummern enthalten, die eine eindeutige Zuordnung zum Hersteller und eine lückenlose Rückverfolgbarkeit ermöglichen. Die Zuordnung der Anhänger zu den Lieferscheinen ist gesetzlich vorgeschrieben und erleichtert Reklamationen oder Regressforderungen. Befindet sich die Chargennummer nicht auf dem Anhänger, sondern auf dem Sack, sollte dieser Teil ebenfalls gesichert werden. Alternativ kann die Chargennummer digital oder handschriftlich dokumentiert werden, z. B. per Foto, Notiz auf dem Lieferschein oder in einem Register.
Eine aktuelle Studie von Forschern der University of Minnesota und der North Carolina State University zeigt, dass die Nutzung eines Umleitungs-Systems für Viehtransporter erfolgreich als zusätzliches strategisches Instrument zur Verhinderung und Eindämmung der Ausbreitung von Krankheiten zwischen landwirtschaftlichen Betrieben durch Fahrzeugbewegungen eingesetzt werden kann. Selbst ohne effektive Reinigung und Desinfektion der Transportfahrzeuge konnte eine Verringerung der Kontakte zwischen infizierten und nicht infizierten Betrieben durch Fahrzeugbewegungen um bis zu 42 % erzielt werden. Zu berücksichtigen sei laut Studienteam, dass angesichts des zusätzlichen Zeit- und Arbeitsaufwands das Kosten-Nutzen-Verhältnis von der Schwere der zu bekämpfenden Krankheit abhänge.